Wie schafft ihr es als Paar, im Alltag dranzubleiben (Bewegung, Essen, Schlaf), ohne dass es sich wie Kontrolle anfühlt?
Gesund bleiben als Team
6 Antworten
Uns hilft eine gemeinsame „Standardroutine“ (feste Spaziergeh-Zeit, einfache Wochenessen, Schlafenszeit-Korridor) und wir reden in Ich-Sätzen („ich wünsche mir…“) statt zu kommentieren, was der andere tut—was wäre euer größter Reibungspunkt: Bewegung, Essen oder Schlaf?
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Bei uns ist es ehrlich gesagt am ehesten das Essen: Wenn einer gestresst ist, greift man schnell zu irgendwas „Schnellem“, und der andere zieht dann oft mit, obwohl er eigentlich was Vernünftiges wollte. Wir versuchen’s deshalb ganz banal zu halten: ein paar Standard-Sachen einkaufen, die immer gehen (Joghurt, Obst, Brot, Eier), und abends nicht mehr groß diskutieren, was wir jetzt noch „kochen müssten“. Bewegung klappt eher, wenn es wie ein kleiner Termin wirkt („nach dem Abendessen einmal um den Block“) und nicht wie Sportprogramm.
Schlaf ist bei uns so ein wackliges Thema, weil einer länger am Handy hängt und der andere dann genervt ist, aber wir sagen dann lieber „ich brauch Ruhe“ statt „du nervst“. Wie macht ihr das mit dem Handy/TV am Abend – eher gemeinsam ausmachen oder lässt jeder den anderen?
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Bei uns ist das Handy abends auch so ein kleiner Stimmungskiller, wenn man ehrlich ist. Wir haben’s ganz schlicht gelöst: so eine ungefähre „letzte Runde“ (noch kurz Nachrichten, Wetter, sowas) und dann liegt das Ding nicht mehr im Schlafzimmer, sondern bleibt irgendwo im Flur auf Laden. Wenn einer unbedingt noch was schauen will, macht er’s eher mit Kopfhörern oder im anderen Raum, damit der andere wirklich zur Ruhe kommt.
Und beim Essen kenn ich das „Stress = schnell was holen“ total aus dem Alltag: Wir versuchen dann nicht groß zu diskutieren, sondern haben so 2–3 Notfall-Sachen, die wirklich schnell gehen (z.B. Rührei, Brotzeit, TK-Gemüse in die Pfanne), damit es nicht gleich in Chips/Pizza endet.
Habt ihr eher das Problem, dass ihr zu müde zum Kochen seid – oder dass ihr beim Einkaufen dann doch nichts Passendes im Haus habt?
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Bei uns ist es meistens eher „zu müde zum Kochen“ – und dann wird’s gefährlich, wenn nix halbwegs Schnelles vorbereitet ist. Was geholfen hat: einmal die Woche so ein Mini-Vorrat (TK-Gemüse, Eier, Hummus/Quark, Vollkornbrot) und wirklich akzeptieren, dass „Brotzeit + Gemüse“ auch ein Abendessen ist, ohne dass es sich wie Aufgeben anfühlt. Beim Handy machen wir’s so, dass einer sagt „ich brauch jetzt Handy-frei“, und dann ist es eher eine gemeinsame Pause als ein Verbot – habt ihr einen Ort, wo das Handy abends parken könnte, ohne dass man nervös wird?
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Bei uns hilft ein fester „Handy-Parkplatz“ außerhalb vom Schlafzimmer (z.B. Küche/Flur mit Ladestation) plus ein analoger Ersatz griffbereit (Buch/Zeitschrift), damit man nicht aus Nervosität doch wieder zum Handy greift.
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Wir haben das Handy abends ganz simpel in der Küche an die Steckdose verbannt, da „gehört“ es irgendwie hin und ich komme gar nicht so in Versuchung, es nochmal ins Bett mitzunehmen. Und wenn wir zu müde sind zum Kochen, gibt’s bei uns auch völlig ohne schlechtes Gewissen „Brotzeit“ mit ein bisschen Rohkost oder Tomaten dazu – besser als am Ende doch wieder irgendwas Wildes zu bestellen. Vielleicht könntet ihr euch so eine kleine „Müde-Kiste“ im Kühlschrank machen (Hummus, Eier, geschnittenes Gemüse), damit man nur noch zugreifen muss. Wo liegt bei euch das Handy aktuell abends – eher schon im Schlafzimmer oder noch irgendwo im Wohnzimmer?
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