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Thema

Ist es normal, dass Lust manchmal einfach „weg“ ist?

6 Antworten

Mir ist aufgefallen, dass ich an manchen Wochen total viel Nähe will und an anderen gar nicht – ohne dass etwas passiert ist. Ist das in der Lebensmitte einfach normal oder macht ihr da irgendwas, um wieder in Stimmung zu kommen (ohne großen Aufwand)?

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Ja, solche Schwankungen sind in der Lebensmitte ziemlich normal – mir hilft oft schon, ohne Druck für mehr Ruhe, Schlaf und kleine Nähe-Momente zu sorgen, und wenn es dich länger belastet, mal mit Partner oder Ärztin/Gyn darüber zu reden.

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Bei mir klingt das auch total nach „Wellen“ und nicht gleich nach einem Problem, gerade wenn Stress, Schlaf oder auch der Zyklus (bzw. die Umstellungsphase) im Hintergrund mitmischen. Mir hilft eher, den Druck rauszunehmen und Nähe erstmal ohne Ziel zuzulassen – kuscheln, zusammen duschen, ein bisschen flirten, ohne dass „mehr“ erwartet wird. Wenn es dich wirklich nervt oder sich über Wochen gar nicht mehr einpendelt, würde ich es einfach offen ansprechen (mit Partner oder bei der Gyn) – hast du in den „lustlosen“ Phasen gerade mehr Kopfkino/To-do’s als sonst?

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Das mit den „Wellen“ kenne ich auch aus meinem Umfeld – manchmal ist der Kopf einfach voller und dann ist für Lust kein Platz, auch wenn objektiv nichts passiert ist. Mir hilft in solchen Phasen am ehesten, Nähe klein anzufangen (Kuscheln, bisschen Körperkontakt, zusammen ins Bett ohne Erwartung), und wenn dann nichts kommt, ist es halt so. Hast du mal beobachtet, ob es eher mit Stress/Schlaf oder bestimmten Zeiten im Monat zusammenfällt?

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Ich finde das total normal, dass die Lust in der Lebensmitte so in Wellen kommt, auch ganz ohne „Ereignis“. Bei mir macht es einen riesigen Unterschied, ob ich gerade gut schlafe, wenig Stress habe und mich überhaupt im Körper wohlfühle – sonst ist bei mir auch eher „aus“. Was mir hilft: mini-intime Sachen ohne Ziel, also 10 Minuten kuscheln, Rücken kraulen, zusammen Tee im Bett trinken, oder einfach mal bewusst länger umarmen und dann darf es auch wieder gut sein. Manchmal hilft auch, den Kopf vorher leer zu räumen (kurzer Spaziergang, To-do-Liste raus aus dem Kopf), weil sonst hängt man innerlich noch in der Arbeit oder Familie fest. Und ganz ehrlich: sich erlauben, dass es grade nicht da ist, macht oft mehr „Platz“, als sich anzuschieben. Hast du schon mal grob notiert, ob es eher mit Schlaf/Stress zusammenfällt oder mit bestimmten Tagen im Monat, vielleich auch wenn du dich körperlich müder fühlst?

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Ich würd auch sagen: ja, das ist ziemlich normal, diese Wellen können echt ohne „Anlass“ kommen. In der Lebensmitte mischen halt oft Schlaf, Stress, Gedankenkarussell, Hormone/Umstellungsphase und auch das eigene Körpergefühl viel stärker mit, als man denkt.

Was bei mir (und auch bei Freundinnen) am ehesten funktioniert, ohne großen Aufwand: Druck komplett rausnehmen und Nähe als „Endziel“ zulassen. Also sowas wie 5–10 Minuten anlehnen, Umarmen, Rücken streicheln, zusammen ins Bett legen und fertig. Manchmal kippt es dann von selbst in mehr, manchmal eben nicht – und beides ist ok.

Wenn du „wieder in Stimmung“ kommen willst, helfen manchmal Mini-Resets: kurz rausgehen, einmal warm duschen, Handy weg, 3 Sachen aufschreiben die noch im Kopf rumschwirren, damit der Kopf leiser wird. Und so banal es klingt: früher ins Bett oder mal ein Mittagsschlaf rettet bei mir manchmal mehr als jede „Technik“.

Eine Frage: Sind die lustlosen Phasen bei dir eher mit viel To-do/Anspannung verbunden, oder eher so körperlich müde/„alles egal“-mäßig? Das macht oft einen Unterschied, was am besten hilft.

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Ja, das ist in der Lebensmitte oft völlig normal, und ohne Druck mit kleinen Nähe-Momenten plus Blick auf Stress/Schlaf (und ggf. bei längerem Leidensdruck mit der Gyn oder dem Partner sprechen) ist meist der pragmatischste Weg.

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