Seit ein paar Monaten fühlt sich meine Lust einfach anders an als früher, mal ist sie da, mal komplett weg. Ich merke, dass ich dann schnell ausweiche, weil ich keine große Sache draus machen will – aber so richtig gut ist das auch nicht. Wie sprecht ihr in der Partnerschaft darüber, ohne dass es gleich nach „Problem“ klingt?
Lust verändert sich – wie sprecht ihr das an?
2 Antworten
Ich würde einen ruhigen Moment außerhalb des Schlafzimmers wählen und in Ich-Sätzen sagen, dass meine Lust gerade schwankt und ich mir wünsche, dass wir neugierig und ohne Druck gemeinsam schauen, was sich für uns gut anfühlt.
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Ich find den Ansatz von Wellenklang55 ziemlich gut, vor allem „außerhalb vom Schlafzimmer“ und Ich-Sätze. Was bei uns geholfen hat: nicht „Du willst nie/immer“, sondern eher „Ich merk grad, mein Kopf ist oft voll und dann schaltet mein Körper nicht so mit“ – und dann direkt dazu sagen, was trotzdem geht (Nähe, Küssen, gemeinsam ins Bett ohne Erwartung, Massage, duschen zusammen). Dann klingt’s weniger nach „Problem“ und mehr nach Abstimmen.
Und ich würde es zeitlich klein machen: „Lass uns mal die nächsten zwei Wochen einfach testen, ohne Ziel, und danach kurz drüber reden, was gut war.“ Das nimmt Druck raus und ihr habt nen Rahmen.
Eine Frage: Hast du schon eine Idee, ob es eher Stress/Schlaf/Alltag ist oder eher was zwischen euch (z.B. unausgesprochene Sachen), oder ist es einfach völlig zufällig?
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