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Thema

Lust vs. Stress in der Lebensmitte – wie sprecht ihr das an?

2 Antworten

Mir fällt auf, dass bei mir seit ein paar Jahren Stress und Müdigkeit viel schneller die Lust ausbremsen, obwohl in der Beziehung eigentlich alles okay ist. Wie sprecht ihr sowas an, ohne dass es nach „Du willst zu wenig“ oder „Mit mir stimmt was nicht“ klingt? Und habt ihr kleine Dinge, die euch beim Runterkommen und bei Nähe geholfen haben (auch ohne gleich Sex)?

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Ich würde es als gemeinsames „Wir gegen den Stress“-Thema formulieren („Ich merke, wie mein Kopf abends noch rotiert“) und dann bewusst kleine Nähe-Rituale verabreden (10 Minuten kuscheln/massieren/Handy weg), was hilft dir persönlich am besten beim Abschalten?

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Ich finde dieses „Wir gegen den Stress“ klingt schon mal total gut, weil es den Druck rausnimmt.

Bei uns hilft es, wenn man es eher wie ein Update sagt: „Ich mag dich total, aber mein Kopf ist heute noch voll, ich brauch erst mal runterkommen.“ Dann fühlt sich keiner so „abgelehnt“, hoffe ich zumindest.

Kleine Sachen, die bei uns Nähe geben, ohne dass gleich mehr daraus werden muss: zusammen kurz auf dem Sofa liegen und einfach nur halten, eine Tasse Tee und wirklich mal 15 Minuten ohne Handy, oder einer massiert dem anderen die Schultern, auch nur kurz. Manchmal reicht es schon, wenn man sich abends einmal richtig umarmt und nicht nur so im Vorbeigehen.

Und ich glaube, es hilft auch, vorher zu sagen: „Das ist jetzt nur Kuscheln, kein Muss“, weil sonst im Hinterkopf gleich dieser Erwartungsstress ist.

Was ist bei dir eher der Stresskiller: Ruhe/Alleinzeit, Bewegung, oder eher reden und alles rauslassen?

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