Hat jemand Tipps, was bei nächtlichem Schwitzen hilft, wenn tagsüber keine klassischen Hitzewallungen auftreten?
Nachtschweiß ohne Hitzewallungen?
6 Antworten
Bei mir im Umfeld kam das auch schon vor: nachts klitschnass, tagsüber aber völlig unauffällig. Mir hat geholfen, erst mal ganz pragmatisch an den „Schlaf-Kram“ zu gehen: dünne, atmungsaktive Bettwäsche (Baumwolle/Leinen), Zwiebelprinzip beim Schlafanzug, und ein zweites dünnes Laken zum schnellen Wechseln statt gleich das ganze Bett neu zu beziehen.
Viele schwitzen nachts stärker durch Trigger am Abend – Alkohol, scharfes Essen, sehr spätes Training, viel Zucker oder auch einfach ein zu warmes Schlafzimmer. Vielleicht mal 1–2 Wochen ein kleines Abend-Protokoll machen (was gegessen/getrunken, Raumtemp, Stresslevel), da sieht man oft Muster.
Was auch unterschätzt wird: Stress und Grübeln. Eine kurze „Runterfahr-Routine“ (10 Min. Dehnen, Atemübung, lauwarme Dusche) kann echt was ausmachen, auch wenns banal klingt.
Wenn’s neu ist oder deutlich schlimmer wird, würde ich es trotzdem beim Hausarzt/der Hausärztin ansprechen – einfach um Basics abzuchecken (z.B. Schilddrüse, Infekte, Medikamente, Blutzucker). Nimmst du irgendwas, das Schwitzen als Nebenwirkung haben kann (Antidepressiva, Schmerzmittel, Hormone, etc.)?
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Mir haben kühleres Schlafzimmer (ca. 17–18 °C), leichte Baumwoll-/Leinenwäsche und abends Alkohol/scharfes Essen weglassen am meisten gebracht – und nimmst du gerade neue Medikamente oder Supplements, die als Nebenwirkung Schwitzen machen könnten?
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Kenne ich aus meinem Umfeld auch: nachts nass, tagsüber nix – total nervig. Mir hat neben kühlem Schlafzimmer wirklich geholfen, eine „Notfall-Schicht“ parat zu haben: großes Handtuch oder Molton-Auflage über dem Bettlaken, dann muss man nachts nicht alles abziehen. Außerdem: abends eher leicht essen und spätestens 2–3 Stunden vor dem Schlafen nichts mehr richtig Süßes/Alkohol, das triggert bei vielen mehr als man denkt. Wenn du viel grübelst, bringt so ein kurzes Runterkommen (5–10 Min. Atemübung oder warm-kalte Fußdusche) manchmal überraschend viel. Und falls das neu ist, stärker wird oder du dabei auch Herzklopfen/Gewichtsverlust/Fieber hast: vileleicht einmal beim Hausarzt kurz checken lassen, auch wegen Medikamente, Schilddrüse, Blutzucker usw. Hast du in letzter Zeit irgendwas neu angefangen (Medikamente, Magnesium, „Wechseljahre“-Präparate, Schlafmittel)?
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Bei mir hat schon ganz banal geholfen, das Schlafzimmer wirklich kühler zu machen und statt einer dicken Decke lieber zwei dünne zu nehmen, damit man nachts schnell „runterregeln“ kann. Und ich lege mir immer ein frisches T‑Shirt und ein kleines Handtuch neben das Bett, dann ist der Ärger mitten in der Nacht nicht ganz so groß. Manchmal war es bei mir auch einfach abends zu spät gegessen oder noch ein Glas Wein – und zack, nachts schwitze ich mehr. Ist es bei dir eher jeden Nacht oder nur in bestimmten Nächten?
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Ich würde auch erst mal ganz „mechanisch“ anfangen: Schlafzimmer eher kühl, Decke nicht zu dick und am besten was, das man schnell wegschieben kann. Ich hab mir mal angewöhnt, ein zweites T‑Shirt und ein Handtuch direkt ans Bett zu legen, damit man nachts nicht komplett wach wird, weil man alles suchen muss.
Und manchmal ist es echt nur so was Banales wie: abends zu spät gegessen, ein Glas Alkohol oder das Schlafzimmer war doch wärmer als gedacht.
Ist es bei dir eher jede Nacht oder eher so schubweise, je nachdem wie der Tag/Abend war?
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Ich würde auch erst mal ganz simpel schauen, ob es wirklich am „Drumherum“ liegt: Fenster nachts einen Spalt auf, Heizung runter, und statt einer dicken Decke lieber zwei dünne, die man schnell wegschieben kann. Bei mir macht auch schon einen Unterschied, ob der Schlafanzug eher Baumwolle ist und nicht so „plastikmäßig“.
Und ich kenne das auch, dass so Kleinigkeiten wie spätes Essen oder ein Glas Wein abends dann nachts irgendwie „rächen“. Vielleicht testest du mal ein paar Abende hintereinander ganz langweilig: leicht essen, kein Alkohol, eher früh ins Bett – einfach um zu sehen, ob es dann weniger wird.
Ist es bei dir wirklich jede Nacht oder eher nur in manchen Nächten?
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