Direkt zum Inhalt
← Zurück zur Übersicht
Thema

Nähe trotz Alltag

2 Antworten

Wie schafft ihr es, im vollen Alltag Nähe zu halten, ohne dass es sich nach „Beziehungsarbeit auf der To-do-Liste“ anfühlt?

Beitrag melden

Bei uns hilft es ehrlich gesagt schon, die Sache klein zu halten: lieber einmal am Tag kurz richtig in den Arm nehmen oder fünf Minuten zusammen aufs Sofa, statt gleich „wir müssen reden“ einzuplanen. Ich merke, sobald es wie ein Programmpunkt wirkt, hab ich innerlich schon weniger Lust.

Was überraschend gut klappt: so Mini-Rituale, die nicht nach Aufwand aussehen – ein Kuss in der Küche, kurz Hand auf den Rücken beim Vorbeigehen, abends im Bett noch zwei Sätze austauschen, bevor jeder ans Handy geht. Und wenn gar nichts geht, dann wenigstens kurz sagen „Heute bin ich durch, aber ich mag dich“ – klingt simpel, nimmt aber Druck raus.

Habt ihr eher das Problem, dass ihr euch selten seht, oder dass ihr zwar da seid, aber beide im Kopf woanders?

Beitrag melden

Bei uns ist es eher „wir sind da, aber im Kopf woanders“ – und dann hilft tatsächlich so ein kleiner Handy-Stopp: 10 Minuten nach dem Essen alles weglegen und nur kurz erzählen, was heute gut und was nervig war. Außerdem versuchen wir, uns einmal am Tag bewusst anzuschauen (nicht nur „hast du’s gehört?“ durchs Zimmer), das macht mehr als man denkt. Wenn’s gar nicht klappt, sag ich auch offen „ich brauch gerade Pause, aber ich bin nicht weg“ – das entschärft vieles. Wie ist das bei euch: eher Zeitmangel oder eher Dauer-Ablenkung?

Beitrag melden