Seit einiger Zeit drehen sich unsere Gespräche fast nur noch um Termine, Haushalt und wer was erledigt. Wie schafft ihr es, im Alltag wieder mehr echte Nähe und neugierige Gespräche reinzubringen, ohne dass es sich nach „Beziehungsarbeit auf der To-do-Liste“ anfühlt? Mich würden konkrete kleine Gewohnheiten interessieren, die bei euch funktioniert haben.
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Thema
Nähe und Alltag: Wie bleibt es nicht nur „Organisation“?
1 Antworten
Uns hat geholfen, jeden Tag ein ganz kurzes „Wie geht’s dir wirklich – was war heute schön, was war schwer?“ einzubauen, aber bewusst nicht direkt nach Lösungen zu suchen, sondern erst mal nur zuzuhören. Außerdem reservieren wir 10 Minuten „Orga-Zeit“ (z. B. nach dem Abendessen) und stoppen dann wirklich, damit der Rest des Abends nicht wieder im Planen versinkt. Für Nähe im Kleinen: eine Umarmung beim Nachhausekommen, Handy kurz weg, und einmal am Tag eine echte neugierige Frage („Worauf freust du dich gerade?“ statt „Hast du…?“). Was ist bei euch der Moment, wo es am ehesten kippt – morgens, nach der Arbeit oder erst abends, wenn alles erledigt sein müsste?
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