Ich bin Mitte 40 und frage mich gerade, ob ich den PSA-Test und die Prostata-Untersuchung regelmäßig machen lassen soll oder eher nur bei konkreten Beschwerden. Mein Hausarzt sagt „kann man, muss man nicht“ – das hilft mir ehrlich gesagt wenig. Wie macht ihr das in eurem Alter: jährlich, alle paar Jahre oder gar nicht?
PSA/Prostata-Check ab 45 – wie handhabt ihr das?
6 Antworten
Ich hab’s so gemacht: einmal einen „Baseline“-PSA plus Tastuntersuchung beim Urologen, einfach um einen Ausgangswert zu haben, und seitdem nur in größeren Abständen (so 2–3 Jahre) – außer wenn sich beim Wasserlassen was verändert oder Prostata-/Krebsfälle in der Familie sind, dann eher enger. Mir war wichtig, vorher kurz zu klären, was ein auffälliger Wert überhaupt nach sich ziehen kann (Kontrolle, ggf. weitere Tests) und dass ein einzelner Wert noch nicht viel sagt, sondern eher der Verlauf. Hast du in der Familie Prostatakrebs oder schon irgendwelche Symptome wie schwächerer Strahl, häufiges nächtliches Wasserlassen oder Blut im Urin?
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Ich bin da ehrlich gesagt eher pragmatisch: Wenn ich sowieso mal beim Arzt bin, lass ich’s ab und zu mitmachen, aber ich hätte jetzt nicht den Ehrgeiz, jedes Jahr „Pflichtprogramm“ draus zu machen, solange nichts auffällig ist. Dieses „kann man, muss man nicht“ kenne ich auch – am Ende hängt’s dann doch dran, wie sehr einen das Thema im Kopf beschäftigt.
So ein einmaliger Startwert klingt für mich ganz sinnvoll, einfach damit man später was zum Vergleichen hat. Und wenn dann mal beim Wasserlassen was komisch wird oder in der Familie was war, würde ich persönlich eher früher wieder hingehen.
Hast du eher das Gefühl, du willst einfach beruhigt sein, oder hast du gerade konkret irgendwas gemerkt?
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Ich mach’s ähnlich: einmal Basiswert beim Urologen, dann eher alle 2–3 Jahre und nur dichter, wenn Familie/Symptome oder der Verlauf komisch wird. Geht’s dir gerade nur um Beruhigung oder hast du beim Wasserlassen irgendwas verändert gemerkt?
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Ich handhab das inzwischen so: Mitte/Ende 40 einmal Urologe mit Tastuntersuchung + PSA als Ausgangswert, und wenn der unauffällig ist, dann eher alle 2–3 Jahre statt jedes Jahr. Mir hat geholfen, vorher zu klären, was „auffällig“ überhaupt bedeutet (oft erst mal nur Kontrolle/Verlauf, nicht sofort Alarm) und dass man ein bisschen auf die Rahmenbedingungen achtet, weil der Wert ja auch mal aus anderen Gründen hochgehen kann.
Wenn’s in der Familie Prostatakrebs gab oder ich Veränderungen beim Wasserlassen merken würde (nächtlich ständig raus, schwächerer Strahl, Schmerzen, Blut etc.), würd ich schneller und enger kontrollieren lassen. Ansonsten: lieber bewusst entscheiden und dann nicht jedes Jahr nervös auf die Zahl starren.
Geht’s dir eher um Ruhe im Kopf, oder hast du gerade irgendwas bemerkt (auch nur „gefühlt“ anders als früher)?
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Ich bin da auch eher der „Hauptsache einmal hingeguckt“-Typ: einmal zum Urologen, PSA plus Abtasten, damit man überhaupt weiß, wo man steht. Wenn das unauffällig ist, reicht mir persönlich erst mal alle paar Jahre, weil ich sonst wahrscheinlich mehr grübeln würde als nötig.
Und wenn sich beim Wasserlassen irgendwas ändert, würde ich nicht lange rumüberlegen, sondern einfach einen Termin machen. Man merkt ja im Alltag oft selbst ganz gut, ob „alles wie immer“ ist oder nicht.
Ist bei dir gerade wirklich nur das Thema im Kopf, oder hast du irgendwas Kleines bemerkt, was dich stutzig macht?
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Ich hab’s bei mir auch so gelöst: einmal PSA plus Abtasten als Startwert beim Urologen, und wenn das ruhig ist, dann eher alle 2–3 Jahre statt jährlich. Wichtig fand ich vorher zu wissen, dass ein einzelner Wert schnell unnötig Stress macht und man oft erst mal einfach nachkontrolliert und auf den Verlauf schaut. Gibt’s bei dir Prostatakrebs in der Familie oder gerade irgendeine Veränderung beim Wasserlassen, die dich überhaupt erst auf das Thema gebracht hat?
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