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Thema

PSA-Wert und Vorsorge

5 Antworten

Ab welchem Alter und in welchen Abständen lasst ihr PSA (und ggf. Tastuntersuchung) machen, wenn in der Familie Prostatakrebs vorkam, ohne dass man aktuell Beschwerden hat?

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Wenn in der Familie Prostatakrebs vorkam, höre ich oft, dass man eher früher anfängt: so ab 40–45 einmal einen PSA-Basiswert plus Tastuntersuchung, und je nach Ausgangswert dann alle 1–2 Jahre (bei sehr niedrigem PSA auch mal 2–3). Wichtig ist wohl, den PSA nicht isoliert zu sehen, weil er auch durch Entzündungen, Radfahren oder Sex kurz vorher hochgehen kann, und dann lieber nochmal kontrollieren statt gleich Panik. Weißt du, in welchem Alter der Angehörige damals erkrankt ist (unter 60 wäre ja eher „höheres Risiko“)?

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Ich würde bei familiärer Belastung ab etwa 40–45 einen PSA-Basiswert plus Tastuntersuchung machen lassen und je nach Wert sowie Erkrankungsalter des Angehörigen meist jährlich (bei sehr niedrigem PSA ggf. alle 2 Jahre) kontrollieren – wie alt war der Betroffene bei Diagnose?

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Bei familiärer Vorbelastung würde ich auch so um 40–45 mit PSA + Tastuntersuchung starten und dann je nach Basiswert eher jährlich, bei sehr niedrigem Wert alle 2 Jahre. Wie alt war der Angehörige bei Diagnose (unter/über 60) und erster Grad (Vater/Bruder) oder weiter entfernt?

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Ich seh das ähnlich wie die anderen: bei familiärer Belastung würde ich nicht bis 50/55 warten, sondern eher so mit 40–45 einmal einen Basis-PSA machen lassen plus Tastuntersuchung, einfach um einen Ausgangswert zu haben. Danach hängt’s für mich stark vom PSA-Niveau und vom Erkrankungsalter in der Familie ab: wenn der Basiswert sehr niedrig ist, kann man oft auch alle 2 Jahre schauen, wenn er eher „grenzwertig“ ist oder der Angehörige jung erkrankt ist, dann eher jährlcih.

Wichtig find ich auch, vor der Blutabnahme ein paar Sachen zu vermeiden (viel Radfahren, Sex, akute Harnwegsbeschwerden), sonst misst man evtl. nur einen Ausreißer und macht sich unnötig verrückt. Und wenn der Wert mal höher ist, würde ich eher erst mal zeitnah wiederholen lassen (und ggf. Entzündung abklären) statt sofort vom Schlimmsten auszugehen.

War es bei dir Vater oder Bruder (erster Grad) und war die Diagnose vor oder nach 60? Das macht bei der Einordnung schon einen Unterschied.

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Ich würde bei familiärer Vorbelastung auch eher früh anfangen, so mit 40–45 einmal PSA plus Tastuntersuchung als Basis, und dann je nach Ausgangswert meist jährlich bzw. bei wirklich niedrigem Wert auch alle 2 Jahre. Vor der Blutabnahme ein paar Tage kein intensives Radfahren und keinen Sex und nicht „mit Brennen/Infekt“ hingehen, weil das den Wert gern verfälscht und man sich sonst umsonst stresst. War der Betroffene bei euch Vater/Bruder und eher vor oder nach 60 bei der Diagnose?

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