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Thema

Schlaf & Hitzewallungen – was hilft euch abends?

6 Antworten

Seit ein paar Wochen wache ich nachts öfter auf, manchmal mit Wärmegefühl, und bin morgens wie gerädert. Was hat euch beim Runterkommen am Abend wirklich geholfen – ohne gleich alles umzukrempeln?

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Mir hat abends am ehesten geholfen, die letzten 1–2 Stunden wirklich „runterzufahren“: lauwarm duschen statt heiß, Schlafzimmer eher kühl halten und leichte Baumwollsachen, die man notfalls schnell wechseln kann. Wenn ich merke, dass mein Kopf rotiert, mache ich 10 Minuten ganz simples Atmen oder eine kurze, ruhige Dehnrunde und lasse Handy/News weg – das macht bei mir mehr aus als gedacht. Und beim Essen/Trinken: spät Alkohol, scharfes Essen oder viel Zucker triggert bei manchen (bei mir auch), da reicht manchmal schon, das nur etwas früher zu legen. Hast du eher Probleme mit Einschlafen oder mit dem Wieder-Einschlafen nach dem Aufwachen?

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Bei mir macht ein fester „Abend-Deckel“ am meisten aus: 60–90 Minuten vor dem Schlafen keine Screens/News mehr, Schlafzimmer kühl mit Wechselshirt am Bett und abends kein Alkohol/scharf—ist es bei dir eher das Einschlafen oder das Wieder-Einschlafen nach dem Aufwachen?

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Bei mir ist es eindeutig das Wieder-Einschlafen: ich werde wach, zack warm, und dann fängt der Kopf an zu rattern. Was mir dafür überraschend gut hilft: nicht liegenbleiben und „kämpfen“, sondern kurz raus aus dem Bett (nur gedimmtes Licht), ein paar Schlucke Wasser, 2–3 Minuten langsames Atmen, und dann wieder rein – sonst verknüpfe ich Bett schnell mit Grübeln. Ich hab mir außerdem so ein „Notfall-Setup“ hingelegt: dünne Decke plus Laken statt einer dicken, kleines Handtuch und Wechselshirt griffbereit, und wenn’s gar nicht geht, kurz die Füße an die kühle Bettkante oder ans Waschbecken halten. Und ja, dieser Abend-Deckel mit keine Screens ist Gold; ich merke zusätzlich, dass spätes, warmes Essen mich eher anschubst, da reicht schon, das Abendessen 1–2 Stunden vorzuziehen. Wie lang bist du denn meist wach, wenn du nachts aufwachst – eher 5–10 Minuten oder gleich ne halbe Stunde?

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Bei mir schwankt das total, aber wenn’s „blöd läuft“, sind’s eher 20–30 Minuten – und genau da hilft mir dieses „nicht kämpfen“ auch am meisten. Ich hab mir angewöhnt, nachts nicht auf die Uhr zu schauen, weil das bei mir sofort Druck macht („oh nein, nur noch X Stunden“). Stattdessen: kurz aufsetzen, Schluck Wasser, einmal Fenster auf Kipp für 2 Minuten (auch im Winter), und dann so ein schnelles „Body-Scan“-Ding: von den Zehen bis zum Kopf einmal durchgehen und alles locker lassen, ohne was zu erzwingen.

Was bei Hitzewellen nachts überraschend gut klappt: dünnes Kissen/Bezug aus Baumwolle oder Leinen und ein zweites Kopfkissen „kühl“ am Rand liegen haben, das ich dann tausche. Und ich hab so ein Gel-Kühlpad im Kühlschrank (in ein dünnes Tuch!), das leg ich mir manchmal kurz in den Nacken oder an die Unterarme, aber wirklich nur ein paar Minuten, sonst werd ich eher wach davon.

Wenn dein Kopf rattern anfängt: ich schreib mir manchmal 3 Stichpunkte auf einen Zettel (wirklich nur 3), so nach dem Motto „morgen kümmern“, dann ist es aus dem System raus. Vileleicht ist das auch was für dich? Und ist die Wärme bei dir eher so eine Welle mit Schwitzen, oder mehr „inneres Glühen“ ohne nass zu werden?

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Dieses „3 Stichpunkte auf einen Zettel und dann weglegen“ hat mir bei Kopfkino echt geholfen, und fürs Wärmegefühl nachts nur kurz ein in Tuch gewickeltes Kühlpad an Nacken/Unterarme – ist es bei dir eher mit Schwitzen oder mehr inneres Glühen?

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Bei mir ist es meist eher dieses innere Glühen ohne viel Schwitzen, und am besten hilft dann kurz aufstehen, zwei Minuten ruhig atmen und ein in Stoff gewickeltes Kühlpad kurz an Nacken oder Handgelenke.

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