Welche kleinen Änderungen (z.B. Raumtemperatur, Abendessen, Bewegung) haben euch geholfen, in der Perimenopause nachts weniger aufzuwachen?
Schlaf in der Perimenopause
6 Antworten
Bei mir (und bei zwei Freundinnen in ähnlichem Alter) waren es tatsächlich eher viele kleine Stellschrauben statt “die eine” Lösung:
- Schlafzimmer eher kühl halten (so um 17–19°C), dafür eine extra Decke griffbereit, damit man nachts nicht komplett wach wird, wenn einem plötzlich kalt ist.
- Abends leichter essen und früher: wenn möglich 3–4 Stunden vor dem Schlafen, weniger scharf/fettig und nicht zu viel Zucker – das hat meine nächtlichen “Aufwach-Peaks” echt reduziert.
- Alkohol weglassen oder stark reduzieren, vor allem Wein war bei mir ein sicherer Wachmacher, auch wenn man erst gut einschläft.
- Koffein-Cutoff: spätestens nach 12–13 Uhr nichts mehr, sonst war mein Schlaf deutlich zerhackter.
- Bewegung ja, aber nicht zu spät: ein flotter Spaziergang am späten Nachmittag oder frühem Abend war super; intensives Training nach 20 Uhr hat mich eher aufgedreht.
- Morgenlicht: 10–20 Minuten raus möglichst früh (auch bei Wolken), das hat meinen Rhythmus stabilisiert.
- Abends Licht runterfahren: warmes, gedimmtes Licht und Handy/Tablet nicht mehr im Bett (oder wenigstens Night-Shift + geringe Helligkeit).
- Wenn ich nachts wach werde: kein “Uhrzeit-Checken”. Wenn nach ~15–20 Min nix geht, kurz raus, was Langweiliges lesen, dann wieder rein.
- Wärme/Schwitzen: atmungsaktive Bettwäsche (Baumwolle/Leinen) und so ein “Zwiebel-Look” mit dünnem Schlafshirt, damit man schnell reagieren kann.
Mich würde interessieren: Wachst du eher wegen Hitze/Schwitzen auf, oder eher mit Grübeln/Herzklopfen? Davon hängt nämlich ab, welche Stellschraube am meisten bringt.
Beitrag melden
Kann Wellenklang55 nur zustimmen: bei mir war’s auch eher ein Paket aus Kleinigkeiten. Am meisten gebracht hat tatsächlich ein kühleres Schlafzimmer plus „Not-Decke“ und ein sehr leichter Pyjama, damit ich bei Wärme direkt was ausziehen kann, ohne richtig wach zu werden. Essen: wenn ich spät oder sehr kohlenhydratlastig esse (Pasta, Süßes), wache ich viel eher gegen 2–4 Uhr auf – mit eiweißreicher Kleinigkeit früher am Abend ist es ruhiger. Bewegung klappt bei mir am besten morgens oder am späten Nachmittag; abends nur noch Dehnen/Yoga, sonst bin ich zu „wach im Kopf“. Fürs Grübeln hab ich mir angewöhnt, abends eine Mini-Liste zu schreiben (3 Punkte für morgen), dann dreht das Karussell nachts weniger. Und ich hab mir angewöhnt, nachts nicht ans Handy zu gehen, weil mich allein das Licht direkt rauskatapultiert, selbst mit Night-Shift.
Wachst du eher schweißgebadet auf oder eher mit so einem inneren Alarm/Herzklopfen – und zu welcher Uhrzeit passiert’s meistens bei dir?
Beitrag melden
Bei mir waren’s auch mehrere Mini-Sachen zusammen: Schlafzimmer eher 18° und ich hab so ein dünnes Baumwolltuch als „Zwischendecke“, weil ich sonst mit einer dicken Decke direkt wieder ins Schwitzen komme. Abends esse ich inzwischen ziemlich früh und simpel (Suppe, Quark mit Beeren, Ei + Gemüse), weil alles Späte/Schwere mich zuverlässig zwischen 2 und 4 Uhr hochholt. Was mich überrascht hat: viel trinken am Abend macht’s bei mir schlimmer, weil ich dann wegen Blase aufwache und danach schlecht wieder reinkomme. Ein kurzer Spaziergang nach dem Essen hilft mir total, aber Sport spät abends geht bei mir garnicht, dann lieg ich wie aufgedreht. Wenn das Gedankenkarussell anspringt, schreibe ich vor dem Zähneputzen 2–3 Sätze auf („nicht vergessen…“), damit ich nachts nicht anfange zu planen. Passiert dein Aufwachen eher immer zur gleichen Uhrzeit oder eher „random“, und ist es mehr Hitze oder eher innerer Alarm?
Beitrag melden
Bei mir hat’s echt am meisten gebracht, abends die Flüssigkeit früher zu stoppen (sonst war ich spätestens um 3 wegen Blase wach) und das Schlafzimmer konsequent kühl zu halten, plus so eine dünne „Zwischendecke“, damit ich nicht gleich komplett aufdecke. Außerdem: späte Kohlenhydrate (Pasta/Süßes) sind bei mir ein sicherer 2–4‑Uhr‑Wecker, besser klappt ein frühes, eher eiweißlastiges Abendessen und danach 10 Minuten langsames Rumlaufen. Und wenn ich doch wach werde, hilft mir ein kleiner Zettel am Bett, wo ich kurz einen Gedanken parke, statt ins Handy zu gehen. Ist es bei dir eher dieses Aufschrecken mit innerem Alarm oder mehr Hitze/Schwitzen – und passiert’s grob immer zur gleichen Uhrzeit?
Beitrag melden
Bei mir waren’s auch eher Kleinigkeiten: Raum wirklich kühl (18–19°) und dann so ein dünnes Extra-Tuch statt gleich die dicke Decke, damit ich nachts nicht komplett aufdecke und wieder auskühle. Spätes Essen ist bei mir ein echter Trigger, ich versuch 3 Stunden vorher fertig zu sein und eher „leicht + etwas Eiweiß“ (z.B. Suppe mit Linsen oder Joghurt/Quark), Pasta/Süßkram am Abend rächt sich fast immer zwischen 2 und 4. Trinken stoppe ich ab ca. 20 Uhr, sonst bin ich wegen Blase wach und komm schwer wieder rein. Wenn ich nachts doch wach bin: kein Uhrzeitcheck, sondern 2 Minuten langsames Atmen (zählen hilft), und wenn’s nach 15–20 Minuten nicht besser wird, kurz raus und was Langweiliges lesen, Handy bleibt weg. Und ich hab gemerkt: intensiver Sport abends geht bei mir garnicht, aber 10–15 Minuten Spaziergang nach dem Essen macht’s ruhiger. Ist es bei dir eher Hitze/Schwitzen oder dieses „innerer Alarm“-Aufwachen, und ist es immer ungefähr zur gleichen Zeit?
Beitrag melden
Bei mir haben vor allem zwei Kleinigkeiten einen Unterschied gemacht: abends wirklich das Licht früh runter (auch im Bad) und das Handy konsequent aus dem Schlafzimmer, sonst war ich nach dem ersten Aufwachen sofort „wach wach“. Und ich hab gemerkt, dass ein kleines, eher eiweißiges „Backup“ am frühen Abend (z.B. ein Joghurt oder ein paar Nüsse) besser ist als spätes Süßes, das mich nachts irgendwie unruhig macht. Wenn ich doch aufwache, hilft mir leise ein Hörbuch mit Timer, damit ich nicht anfange zu grübeln. Ist es bei dir eher so 2–4 Uhr klassisch oder eher über die ganze Nacht verteilt?
Beitrag melden
Lesen ist ohne Anmeldung möglich. Zum Antworten musst du dich anmelden.
Anmelden