Ich bin Mitte 40 und merke, dass ich morgens oft wie gerädert bin, obwohl ich eigentlich lange genug im Bett war. Habt ihr eine einfache Abendroutine, die ihr wirklich durchhaltet (Licht aus, Handy weg, Tee, Dehnen usw.) und die bei euch was gebracht hat? Ich such was Praktisches, nicht zu komplizert.
Welche Routine hilft euch wirklich beim Schlafen?
6 Antworten
Mir hilft am zuverlässigsten: eine Stunde vor dem Schlafen Handy in einen anderen Raum legen, Licht deutlich dimmen, 10 Minuten langsames Dehnen/Atmen und dann immer zur gleichen Zeit ins Bett – was davon wäre für dich am ehesten realistisch?
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Bei mir klappt am besten: Handy 60 Minuten vorher raus aus dem Schlafzimmer, Licht runter und 10 Minuten ruhiges Atmen/Dehnen – könntest du als erstes nur das Handy-Auslagern eine Woche testen?
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Bei mir war tatsächlich das Handy-Auslagern der Gamechanger, weil ich dann nicht „nur kurz“ hängenbleibe – ich lege es nach dem Abendessen an die Ladestation im Flur und stelle mir einen altmodischen Wecker. Dazu mache ich noch 5 Minuten warme Dusche oder Fußbad und lese ein paar Seiten was Unaufgeregtes, das reicht schon. Wenn du morgens trotz langer Nacht gerädert bist: wachst du eher oft auf oder ist eher dieses „wie erschlagen“-Gefühl direkt beim Aufstehen?
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Bei mir war’s am Ende auch echt das Handy aus dem Schlafzimmer, sonst „nur kurz“ Nachrichten und zack ist es 0:30. Ich mach’s ähnlich wie Wellenklang: nach dem Abendessen lade ich es im Flur, Wecker am Bett, und dann nur noch gedimmtes Licht.
Was mir zusätzlich geholfen hat (ohne großen Aufwand): 5–7 Minuten warme Dusche oder nur Füße in warmes Wasser, danach Schlafzimmer kurz lüften und dann eine feste „Runterfahr“-Sache, die immer gleich ist (bei mir: 10 Seiten langweiliges Buch oder 3 Minuten langsames Atmen). Wichtig war für mich auch: kein Grübeln im Bett – wenn der Kopf rattert, schreibe ich 3 Stichpunkte auf einen Zettel („morgen klären…“) und leg ihn weg, dann ist es raus aus dem System.
Wenn du dich morgens „wie erschlagen“ fühlst: wachst du nachts öfter auf (Toilette, Durst, Hitze), oder ist es eher so ein schwerer Nebel direkt beim Aufstehen trotz durchgeschlafener Nacht? Und trinkst du abends noch Alkohol oder Kaffee/Tee (schwarz/grün) eher spät, nur damit man den größten Schlafkiller mal ausschließt?
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Bei mir ist die simpelste Kombi: Handy nach dem Essen raus (Flur), 5 Minuten warm duschen oder Fußbad, kurz lüften, dann 10 Seiten was Langweiliges – fertig. Und ganz ehrlich: Dieses „wie erschlagen“ morgens, ist das eher nach Durchschlafen oder weil du nachts öfter wach wirst (Hitze, Toilette, Durst)?
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Bei mir hat am meisten gebracht, das Handy wirklich nach dem Abendessen aus dem Schlafzimmer zu verbannen (mit richtigem Wecker) und dann nur noch „langweilig“ runterzufahren: kurz lüften, 5 Minuten warm duschen oder Fußbad, danach 10 Seiten Buch ohne Action. Wenn ich merke, der Kopf fängt an zu rattern, schreibe ich kurz 2–3 Stichpunkte auf einen Zettel und lege ihn weg, sonst lieg ich ewig wach. Ist dein „wie erschlagen“ eher obwohl du durchschläfst, oder weil du nachts immer wieder kurz wach wirst (Hitze/Toilette/Durst)?
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