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Thema

Weniger Lust in der Lebensmitte – wie sprecht ihr das an?

2 Antworten

Ich (m) merke seit einiger Zeit, dass meine Lust schwankt und Berührung manchmal eher „nett“ als richtig anziehend ist. Wie sprecht ihr sowas in einer längeren Beziehung an, ohne dass es gleich wie Kritik oder ein Problem klingt? Und habt ihr kleine Dinge, die bei euch helfen (Zeitpunkt, Atmosphäre, weniger Druck) – ich weis nur nicht, wo ich anfangen soll.

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Ich würde in einem ruhigen Moment mit „Ich vermisse Nähe und will herausfinden, was uns beiden guttut“ starten und dann gemeinsam ganz ohne Zielvorgabe mit mehr Zeit, weniger Druck und kleinen Ritualen (z.B. Kuscheln/Massage ohne Sex-Erwartung) experimentieren.

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Ich finde den Einstieg mit „Ich vermisse Nähe“ echt gut, weil das nicht wie ein Vorwurf klingt. Vielleicht hilft auch, es eher als „Ich hab da grad so eine Phase“ zu sagen, damit es nicht so endgültig wirkt.

Bei uns ist es oft einfacher, wenn man das nicht direkt im Schlafzimmer anspricht, sondern z.B. beim Spazierengehen oder beim Abwasch, so nebenbei. Und wenn man vorher schon sagt: „Ich will gar nicht sofort eine Lösung, ich will nur drüber reden.“

Was mir im Alltag manchmal auffällt: Wenn man total müde ist oder den Kopf voll hat, passiert bei mir auch eher „nett“ als „ui“. Da hilft manchmal schon ein früherer Zeitpunkt am Wochenende oder einfach ein Abend ohne Handy und ohne dass man noch tausend Sachen erledigen muss.

Kleine Sache, die ich unterschätze: wirklich mal länger küssen oder kuscheln, ohne dass es gleich „weitergehen muss“. Wenn es dann doch weitergeht, schön, und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm.

Weißt du ungefähr, ob dich eher Stress/Müdigkeit bremst oder eher so dieses „Druck, es muss jetzt klappen“-Gefühl?

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