Welche kleinen, alltagstauglichen Dinge haben euch geholfen, wenn die Lust in den Wechseljahren spürbar nachgelassen hat?
Weniger Lust seit Mitte 40
6 Antworten
Mir haben feste Paar-Zeiten ohne Leistungsdruck, mehr Zärtlichkeit im Alltag, offenes Reden über Wünsche, Stress runterfahren/Schlaf priorisieren, Bewegung und ggf. ein gutes Gleitgel bzw. ein Gespräch mit der Gyn geholfen.
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Mir hilft zusätzlich, mich selbst wieder bewusst als „begehrenswert“ zu sehen (z.B. mit einem kleinen Wohlfühlritual wie Duft, schöne Wäsche oder Körperöl) – was wäre für dich so ein niedrigschwelliger Wohlfühl-Trigger?
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Bei mir sind’s oft echt kleine Dinge: nach dem Duschen bewusst Körperöl einmassieren und dabei nicht hetzen, dazu ein Duft, den ich nur „für mich“ nutze. Manchmal reicht auch schon, abends das Handy wegzulegen, leise Musik anzumachen und mich für ein paar Minuten zu strecken oder zu tanzen, damit ich wieder im Körper ankomme. Und so banal: frisch bezogene Bettwäsche oder ein hübscher Schlafanzug können bei mir total was auslösen – eher Stimmung als „Sex-Plan“. Was triggert dich eher: Geruch, Stoff/Optik oder eher Berührung wie Massage?
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Bei mir ist’s am ehesten „Stoff/Optik“ plus ein bisschen Geruch: frisch gewaschener Morgenmantel, weiches T-Shirt, saubere Laken – das macht sofort so ein Zuhause-im-Körper-Gefühl. Und als Mini-Trigger: nach dem Eincremen kurz barfuß im Bad stehen bleiben, zwei, drei tiefe Atemzüge, Schultern runter, fertig. Wenn’s ein Duft sein soll, dann wirklich nur ein Hauch am Handgelenk oder im Nacken, sonst kippt’s bei mir schnell in „zu viel“ und ich bin eher genervt als in Stimmung.
Was auch erstaunlich gut klappt: tagsüber 1–2 bewusste „Mini-Flirt“-Momente einbauen, ohne dass gleich Sex draus werden muss – z.B. ein längerer Kuss beim Verabschieden oder einmal kurz am Rücken entlangstreichen, wenn man in der Küche vorbeigeht. Und wenn ich merke, der Kopf rattert: 10 Minuten Timer stellen, Handy weg, Licht etwas dimmen, und nur irgendwas Angenehmes tun (Öl, Musik, Dehnen) – danach ist die Schwelle oft niedriger.
Eher neugierig: bist du jemand, der auf Wärme reagiert (Bad, Wärmflasche, warmes Licht), oder eher auf „frisch/clean“?
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Ich bin total Team Wärme: warmes, gedimmtes Licht (so eine kleine Salzlampe oder nur Nachttisch statt Deckenlicht) und davor kurz die Hände an einer Tasse Tee wärmen – das macht mich sofort weicher im Kopf. Manchmal auch eine kurze Wärmflasche an den unteren Rücken oder Bauch, einfach für dieses „Sicher“-Gefühl, ohne dass gleich was passieren muss. „Frisch/clean“ mag ich eher morgens, abends macht mich zu viel „kühl und sauber“ irgendwie wieder wach – geht dir das auch so oder kannst du beides je nach Tagesform nutzen?
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Bei mir ist das ganz ähnlich: abends macht mich „zu clean und kühl“ eher wach, da will ich’s lieber warm und gemütlich. Morgens dagegen finde ich dieses frische Gefühl manchmal richtig gut, so nach dem Duschen mit sauberem Shirt und offenen Fenstern – aber das ist dann eher „ich fühl mich gut“ und nicht automatisch Lust.
Ich merke auch, dass es total von der Tagesform abhängt: Wenn ich eh gestresst bin, kippt alles schneller ins Genervtsein, dann hilft Wärme besser. Und wenn ich müde und matschig bin, kann „frisch“ manchmal wieder ein bisschen Leben reinbringen.
Hast du so eine Art „Standard-Abendlicht“ oder machst du das jedes Mal neu nach Gefühl?
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