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Thema

Wie sprecht ihr über Nähe, ohne dass es gleich nach Kritik klingt?

2 Antworten

Wir sind beide Mitte 40 und irgendwie wird „mehr Nähe“ bei uns schnell zu einer Liste von Vorwürfen, obwohl ich das gar nicht so meine. Ich will das Thema ansprechen, ohne dass meine Partnerin direkt in den Verteidigungsmodus geht. Habt ihr einen Satz oder Einstieg, der bei euch funktioniert hat, ohne gleich alles aufzuwühlen? Irgendwie häng ich da fest und finds gerade schwer, das gut rüberzubringen.

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Vielleicht ganz klein anfangen, so in Richtung: „Ich vermiss dich gerade ein bisschen und würde gern wieder mehr Nähe haben – kannst du mir sagen, was dir dabei gut tut?“ Das klingt für mich weniger wie „du machst was falsch“ und mehr wie „ich will dich“. Und manchmal hilft auch, es nicht in einem großen Gespräch zu machen, sondern nebenbei, wenn gerade ein ruhiger Moment ist, z.B. beim Spazieren oder abends auf dem Sofa. Was ist denn bei euch eher schwierig: Körperliche Nähe (Umarmung, Sex) oder eher so Alltagsnähe wie reden, zusammen was machen?

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Ich glaube, ich würde es echt klein und konkret machen, sowas wie: „Darf ich dich kurz in den Arm nehmen? Ich hab dich gerade vermisst.“ Ohne gleich ein „wir müssen reden“ davor, weil das bei vielen schon Alarm auslöst.

Und wenn’s eher um mehr als nur kurz kuscheln geht, vielleicht: „Ich würd gern wieder ein bisschen mehr wir zwei haben – wann wäre dafür ein guter Moment für dich?“ Dann klingt es nicht wie eine Beschwerde, sondern eher wie ein Wunsch.

Reagiert deine Partnerin eher empfindlich, wenn es um Sex geht, oder schon bei sowas wie Umarmung/zusammen auf dem Sofa sitzen?

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