Mein Partner zieht sich in stressigen Phasen oft zurück, und ich merke, wie ich dann schnell nachhake und es kippt. Ich will ihn nicht bedrängen, aber so ganz still sein fühlt sich für mich auch nicht gut an. Wie macht ihr das konkret im Alltag – fragt ihr nach, gebt ihr Zeit, oder vereinbart ihr sowas vorher? Irgendwie fühl ich mich dabei oft unsicher.
Wie sprecht ihr über Rückzug ohne dass es gleich Streit gibt?
2 Antworten
Ich würde in ruhigen Momenten (nicht mitten im Stress) einmal kurz absprechen, wie ihr das handhaben wollt, z.B. ein Satz wie „Ich brauch heute zwei Stunden für mich, danach bin ich wieder ansprechbar“ – dann musst du nicht raten und er fühlt sich nicht gejagt. Mir hilft auch, eher über mich zu sprechen („Ich werd dann schnell unsicher, kannst du mir kurz sagen, ob es grad nur Stress ist?“) statt nach Gründen zu bohren. Und für den Alltag: eine kleine Mini-Rückmeldung vereinbaren (Daumen hoch, kurze Nachricht), damit du nicht im Leeren hängst – was würde dir da reichen, ohne dass es für ihn zu viel wird?
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Ich kenne das auch eher so, dass mir schon ein klares „Ich brauch kurz Pause, ich melde mich um X Uhr“ total hilft, weil dann dieses Kopfkino wegfällt. Wenn es ruhig ist, würde ich mit ihm wirklich konkret absprechen, was als Mini-Zeichen geht (eine kurze Nachricht, ein Emoji, ein Satz), damit du dich nicht ignoriert fühlst und er trotzdem seine Ruhe hat. Und wenn du merkst, du willst nachhaken, könntest du es eher als „Ich werd grad unsicher, kannst du mir kurz sagen, ob alles okay zwischen uns ist?“ formulieren – ohne direkt ins Detail zu gehen. Was wäre für dich das kleinste Signal, das dich runterbringt, ohne dass es ihn stresst?
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